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Büro & IT

Deutsch

Neue Rechtschreibung?

He, da schreibt man doch so, wie man 's spricht. Ist doch ganz einfach!" Nun, wenn es so wäre, dann läse man in den Modezeitschriften und den Katalogen, bei "zalando", "ebay" usw. Folgendes: "Tschienos, Kahrdigäns und Bietsch-Währ im Kamuflahsch-Steil" Bis dato ist dieser Kelch an uns vorbei gegangen. Aber, wie lange noch? Liest man doch allenthalben von "Flohmärkten", "fähren Preisen", "fuselfreien Stoffen" und von "angajierten Gehhilfen" statt ebensolchen Mitarbeitern. Das ist als ob ein Verein für Blinde und Sehschwache zur ModenSchau ohne Moderation einladen würde. Falls du das komisch findest, dann geh' einen Schritt weiter und frag' dich, wie es dir ginge, sofern du einen Text mit solchen Fehlern veröffentlichen würdest.

Also, wie antwortest du auf die Frage: Ist es wichtig richtig zu schreiben? Ja? Und wie wäre es, wenn du auch noch tolle Texte, wie z. B. Modellbeschrei-bungen; Artikel, Slogans und Anzeigen über Mode, Einladungen und Moderationen verfassen könntest? Falls du in der Lage wärst, so klar, leben-dig, anschaulich, verständlich, knapp und doch angemessen zu formulieren, dass deine Adressaten sich von dir angesprochen fühlten, weil du mit deinen Worten ihr Interesse und mehr geweckt hast? Nun? Wäre es dir wichtig, so gut schreiben zu können? Ja? Wenn dem zweimal so ist, dann bist du in Deutsch bei uns richtig und gut.

Also, richtig gut! 

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Englisch

Dear English-Learner,

"Englisch? In Englisch war ich immer schlecht. Das konnte ich noch nie. Warum soll ich jetzt schon wieder Englisch lernen? Ich bin doch gar nicht sprachbegabt."

Mit dieser Frage kommen viele Schüler zu uns. Mal ganz ehrlich - so schwer ist das Fach doch überhaupt nicht. Wir begegnen der englischen Sprache überall im Alltag - beim Shopping im Supermarkt, beim Surfen im Internet, beim E-Mail-Schreiben, im Cinema und das geliebte Handy sagt auch dauernd: "The person you called, is not available." In der Werbung versteht man ja auch, worum es geht. In ferne Länder reisen, coole junge Leute kennen lernen - das ist doch der Traum vieler junger Menschen.

Mit einem Lebenslauf und einer Bewerbung in Englisch in der Tasche könnt ihr eure Karriere im Ausland vorbereiten. Ich könnte euch ja helfen, dass ihr die Wörter richtig einsetzt und aussprecht. Auch ein bisschen Auffrischung der englischen Grammatik, Wortstellung, Fragebildung, die Zeiten und vor allem die Zahlen wären gar nicht schlecht. Vokabel-Probleme? Dafür gibt's ja noch den Translator oder ihr fragt einfach mich. Ich werde sie euch bestimmt verraten.

Nun - wie viele englische Wörter hatte der Text und war das ein Problem? Ich freue mich auf unser gemeinsames Lernen.

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Sozialkunde

Fragt ihr euch auch manchmal, was da so vor sich geht in der Welt? Warum immer alle über alles reden und sich doch nichts ändert? Die einen fordern mehr Rechte für die Arbeitnehmer, die anderen mehr Freiheit für die Arbeitgeber - und das manchmal in der gleichen Partei.

Diese und andere Fragen, die euch bewegen könnten, stehen oft im Mittelpunkt des Fachs Sozialkunde. Das Hauptaugenmerk allerdings liegt dabei auf Themen, die sich direkt um eure Zukunft als Kaufleute drehen. So werdet ihr rechtzeitig auf Fragen vorbereitet, die früher oder später (vielleicht bei der Prüfung) auf euch zukommen:

Wie bin ich als Kaufmann gesetzlich geschützt? Ab wann kommen mir meine Rechte aus einem Vertrag zugute und welche Verpflichtungen gehe ich ein? Wann sind Verträge nichtig oder sittenwidrig? Wie komme ich an mein Geld und weitere brennende Fragen des Vertragsrechtes stehen hier im Mittelpunkt.

Aber auch solche Aspekte solche Fragen wie: Was ergibt sich daraus, wenn ich in einem "Büro der Zukunft" (papierlos, ohne volle Anwesenheitspflicht, von zuhause aus, ohne eigenen Schreibtisch in der Fa. usw.) arbeite? Bin ich dann überhaupt noch ein festangestellter Mitarbeiter oder schon ein freier? Wie ist das dann mit meiner Mitbestimmung und allem anderen?

Neben solch' rechtlichen Fragen haben angehende Bürofachkräfte auch mit der Ent-Wertung der Dienstleistungsbranche zu kämpfen, was zu mehr Problemen in der Entlohnung, der Altersvorsorge u. Ä. führt. Wie bleibe ich also "mit der Nase im Wind" und habe so eher die Chance mich umzuorientieren? Vielleicht doch die eigene Firma? Auch solche Alternativen sollen beleuchtet werden.

Um euch aber nicht nur mit der Gesetzgebung zu "quälen", könnt ihr natürlich genauso selbstgewählte, euch auf den Nägeln brennende Themen einbringen und z. B. in einem Projekt unter die Lupe nehmen.

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Sport

Sport frei! So ist das Leben!

Wer von euch dachte, dies hätte er hinter sich, hat eben falsch gedacht.

Wir könnten es nicht besser ausdrücken als ein User auf workout.de vor mittlerweile vier Jahren:

"Die Fitness ist natürlich nur eine Ausdrucksform des komplexen Zusammenspiels von Körper, Geist und Seele. Ich mache Sport, weil ich gerne einen gesunden Körper habe, aber auch weil der Sport mir oft hilft, zu mir selbst zu kommen, wenn ich nach einem langen und vollen Tag manchmal nicht mehr weiß, wohin mit den ganzen Gedanken." (tahobii)

Wir teilen diese Erfahrung und sie ist aktueller denn je.

Nirgendwo sonst werdet ihr so unmittelbar für das Überwinden von Grenzen mit Glücksge-fühlen und guten Noten belohnt. Nirgendwo sonst wächst der Stolz so schnell, wenn ihr die Messlatte wieder ein wenig höher legen könnt. Das wiederum stärkt das Selbstwertgefühl, eure Power und das Vertrauen in euch selbst und damit auch eure Zielstrebigkeit. Dabei kann jeder einzelne auf Unterstützung durch uns hoffen.

In Gruppen - und in Einzeltrainings erlebt ihr wie schön schwierig es sein kann, "in einem Boot zu sitzen" oder ein Einzelkämpfer zu sein. In jedem Fall könnt ihr euch euren Rücken stärken, ob nun gegenseitig oder mittels Gerätetraining im Fitness-Studio. Bei den Ballspielen wiederum kommt es darauf an, am Ball zu bleiben, Steilvorlagen zu geben, keine Eigentore zu schießen, den längeren Atem zu haben, nicht ins Abseits zu geraten und ebensowenig auf der Auswechselbank zu sitzen. Eben fast wie im Leben selbst.

Aber eben nur fast, denn Fairness und Regeln sind im Sport oberstes Gebot und Verstößen wird die rote Karte gezeigt.

Toll wäre es, wenn ihr auch der Bequemlichkeit in der Freizeit eine rote Karte zeigen würdet, denn: "Wer rastet, der rostet. Und wer viel rastet, bei dem rieselt 's eben doch ein bisschen mehr!"

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Betriebs- und Volkswirtschaftlehre

Hier lernst du gesamtwirtschaftliche Zusam­menhänge kennen. Ausgehend vom betrieblichen Leistungsprozess werden dir unter anderem spezielle Kenntnisse auf folgenden Gebieten vermittelt:

Beschaffungswesen
Hier erfährst du, wie Betriebe die einzukaufenden Materialmengen richtig ermitteln. Du lernst Angebote einzuholen und zu vergleichen.

Absatzwirtschaft
Du erfährst hier, wie man in der Marktforschung arbeitet, wie Betriebe ihre Produkte und Sortimente planen und über welche Wege die Betriebe ihre Güter vertreiben.

Zahlungsverkehr/ Finanzierung und Investition
Wichtige Zahlungsformen/ Zahlungsmittel werden besprochen. Du lernst u.a. auch, wie Betriebe bei der Aufnahme von Krediten vorgehen und welche Rückzahlungsmöglichkeiten es gibt.

Rechtsformen der Unternehmen/ rechtliche Grundlagen
Du lernst die rechtliche Bedeutung von Angeboten kennen; erfährst, was beim Abschluss von Kaufverträgen zu beachten ist und wie man reagieren kann, wenn der Vertragspartner seinen Pflichten nicht nachkommt. In der Rubrik "Rechtsformen" lernst du die verschiedenen Unternehmensarten und deren Besonderheiten/ Arbeitsweise kennen.

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Rechnungswesen

Du bekommst einen Überblick über die Teilbereiche des Rechnungswesens und deren Aufgaben:

Kaufmännisches Rechnen
Du lernst die wichtigsten Vorschriften des kaufmännischen Rechnens kennen. Hier geht es nicht um hohe Mathematik, sondern mit einfachen Methoden will man schnell zum richtigen Ergebnis kommen. Keine Angst vor diesem Rechnen! Du lernst Rechenwege kennen und wirst feststellen, dass Rechnen Spaß machen kann!

Finanzbuchhaltung
Alle buchführungspflichtigen Unternehmen wenden die doppelte Buchführung an und diese wird ausführlich behandelt. So kannst du nach der Ausbildung in der Geschäftsbuchführung jedes Unternehmens eine Stelle suchen. Wenn du einmal die Grundlagen gelernt hast, ist die Buchhaltung nicht schwer. Die Ausbildung beinhaltet auch die Grundzüge des Jahresabschlusses einschließlich der Berechnung wichtiger Kennziffern zur Auswertung des Jahresabschlusses. Viele Auszubildende, deren Lieblingsfach in der Schule nicht Mathematik war, wollen dann in der Buchführung arbeiten.

Kosten- und Leistungsrechnung
In der Kosten- und Leistungsrechnung erfolgen
die Analyse der Kostenarten (Welche Kosten sind entstanden?),
die Kostenstellenrechnung (Wo sind die Kosten entstanden) und
die Kostenträgerrechnung (Welches Produkt muss die wie viel Kosten tragen? - Kalkulation der Verkaufspreise im Betrieb und im Handel).

Hast Du doch einmal nicht alles gleich verstanden, so gibt es jederzeit Konsultationen / Förderunterricht - natürlich kostenlos!

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Organisation/Datenverarbeitung

Organisation

Hier erwirbst du unter anderem Kenntnisse in

  • Bürowirtschaft

Du lernst, wie ein Arbeitsplatz richtig gestaltet ist, Post bearbeitet wird und wie man Dokumente so aufbewahrt, dass sie jederzeit schnell wiedergefunden werden können.

  • Betriebsorganisation

Du erfährst, wie ein Unternehmen bei der Termin- und Kapazitätsplanung vorgeht. Du lernst, wie die Stellen eines Unternehmens aus seinen Aufgaben abgeleitet werden und später zu größeren Einheiten zusammengefasst werden.

  • Personalwirtschaft

Hier lernst du, wie ein Unternehmen den Personalbedarf plant, Mitarbeiter beschafft, wie man Arbeitsverträge abschließt und den Lohn gestaltet.

Datenverarbeitung

Neben den Grundlagen und der Arbeit mit Betriebssystemen lernst du auch Standard-Software wie Excel und Word und deren Einsatz an praktischen Beispielen kennen.

Im Mittelpunkt dieses Unterrichtsfaches steht der Umgang mit dem Computer. Zu Beginn werden der Aufbau und die Funktionsweise eines PCs erläutert. Neben den Hardwarebestandteilen werden auch die möglichen Anschlüsse und Anschlussgeräte besprochen. Das EVA-Prinzip wird an dieser Stelle selbstverständlich auch behandelt.

Neben der Unterscheidung der Hardware bildet die Unterteilung der Software ebenfalls einen wichtigen Lehraspekt. Anschließend werden die vorhandenen Grundlagen in der Arbeit mit einem Betriebssystem weiter ausgebaut. An Beispielen werden auch algorithmische Grundstrukturen besprochen. Für die weitere Arbeit bildet besonders Excel (aber am Ende auch Access) die Grundlage, da hier die Arbeit mit Standardsoftware an praktischen Beispielen im Vordergrund steht.

Die Schüler erlernen den Umgang mit Excel anhand von kaufmännischen Problemstellungen. Sie nutzen zur Problemlösung geeignete Funktionen (Summe, Mittelwert, Wenn, Sverweis u. ä.) und erhöhen mit verschiedenen Diagrammen (Linien-, Säulen-, Balken-, Kreisdiagramme) die Aussagefähigkeit. Anschließend werden Unterschiede zwischen Tabellenkalkulation und Datenbank und der Aufbau einer Datenbank besprochen. Der Datenaustausch zwischen den Programmen bildet den Abschluss dieses Teils.

Neben der innerbetrieblichen und außerbetrieblichen Kommunikation gehören auch Datenschutz und Datensicherheit zu den weiteren Themen dieses Unterrichtsfaches.

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Textverarbeitung

Im Mittelpunkt dieses Unterrichtsfaches steht die Arbeit mit dem Textverarbeitungsprogramm Word, um Schriftstücke der kaufmännischen Praxis erstellen, bearbeiten und normgerecht gestalten zu können.

Nach dem Erlernen des 10-Finger-Tastschreibens können schon nach kurzer Zeit Texte am Computer erstellt werden. Im Anschluss werden Fertigkeiten für das entwerfen, korrigieren und gestalten eingegebener Texte vermittelt, um alle Vorteile der Textverarbeitung zu nutzen. Mit vielen Übungen werden Zeichen-, Absatz- und Bereichsformatierung gefestigt und schließlich normgerechte Geschäftsbriefe nach DIN 5008 gestaltet.

Dabei werden anhand von Textbausteinen die Möglichkeiten der automatisierten Textverarbeitung aufgezeigt und Serienbriefe erstellt. Die Verbindung mit Tabellen aus der Tabellenkalkulation wird hier ebenfalls behandelt Die Gestaltung von Vorlagen für alle anfallenden Geschäftsvorgänge der kaufmännischen Praxis (wie Bescheinigungen, Aktennotizen, Gesprächsnotizen, Hausmitteilungen, Rundschreiben u. ä.) stellt einen weiteren wichtigen Teil der Arbeit dar. Die kommunikativen Fähigkeiten und Fertigkeiten werden somit weiter ausgeprägt.

Durch das Einfügen von Tabellen, Grafiken, Cliparts, Formen, Smartarts, Diagrammen und weiteren Schnellbausteinen können die Ergebnisse anschließend noch professioneller gestaltet werden.

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